Die Macht der Visualisierung #Versicherungsproduktentwicklung

Digitalisierungsprojekte in der Versicherungsbranche sind häufig durch drei Merkmale gekennzeichnet: Sie sind komplex, oft überfällig und treffen auf wenig erfahrene Kulturen. Sicherlich ist das etwas pauschalisiert für eine riesige Branche in Deutschland. Und doch können viele Mitarbeiter, Bewerber oder externe Berater ein Lied davon singen.

An dieser Stelle verwundert es nicht, dass in der Versicherungsbranche immer stärker nach neuen Methoden und Erfolgsfaktoren für derartige Projekte gesucht wird. Seien es agile Vorgehensmodelle, wie Scrum oder Large-Scale Scrum, Erkenntnisse aus der Hirnforschung für erfolgreiches Changemanagement oder der Einkauf branchenfremder Experten (gerne auch in Form von FinTechs).

Ich möchte Ihnen heute einen kleinen Erfolgsfaktor ans Herz legen, der von allen oben aufgezählten Aspekten losgelöst ist. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine Weltneuheit – ganz im Gegenteil. Eventuell ist das auch der Grund, warum ihn sowohl erfahrene Projektmanager im IT-Umfeld als auch Führungskräfte nicht mehr aktiv auf dem Schirm haben: Er ist zu simpel?!

Die Rede ist von Visualisierung. Genau, das graphische, visuelle Erfassen abstrakter Informationen und komplexer Zusammenhänge. Natürlich kennen die Product-Owner und Scrum-Master unter Ihnen die Visualisierung des Projektziels, der Vision bereits und es wird in kleinen, agilen Teams und Projekten aktiv gelebt. Ebenso kennen wir aus dem Anforderungsmanagement respektive der Businessanalyse Darstellungen für Prozesse, Daten- und Fachmodelle. Nicht zuletzt die unzähligen PowerPoint-Folien von uns Beratern. Alle dienen dem Zweck, komplexe Sachverhalte anschaulich und damit greifbar zu machen; selten lassen sie sich jedoch wirklich übergreifend einsetzen.
Warum ist das wichtig?


Oft sind Digitalisierungsprojekte oder IT-Projekte insbesondere für Fachbereichsmitarbeiter extrem abstrakt und alles andere als verständlich. In unerfahrenen, interdisziplinären Projektteams erlebe ich häufig Diskussionen und Meetings, in denen teilweise stundenlang und sich wiederholend über einen Detailaspekt gesprochen wird. Alle an einem Tisch und vermeintlich derselbe Sachverhalt auf diesem Tisch. Meine Erfahrung zeigt häufig, dass eben nicht alle über dasselbe reden und daher unterschiedliche Lösungsansätze nicht einheitlich betrachtet werden können. Der Grund ist oft sehr simpel: Nicht alle haben dasselbe vor Augen und ein Wort sagt leider nur 1/1000 eines Bildes aus.

Wer also die Effizienz in seinen Projekten steigern möchte und zielführende, in Ergebnissen denkende Diskussionen und Teamarbeit wünscht, der sollte Visualisierung als wichtigen Erfolgsfaktor erkennen. Dies geht über die Veranschaulichung einer Vision hinaus, denn gerade in großen Projekten mit möglicherweise mehreren, übergreifenden Teams ist es wichtig, ein einheitliches, nachvollziehbares Bild vor Augen zu haben. Und das nicht nur auf der höchsten Abstraktionsebene, sondern im besten Fall kann das Bild bis in Detailtiefen übertragen werden. Folglich verstehe ich unter Visualisierung einen größeren Kontext. Nicht nur ein Bild, vielmehr eine übergreifende Bildsprache, die sich ausgehend von einem „Big Picture“ (im wörtlichen Sinne) auf verschiedene Anwendungsfälle, Stakeholder und Projektmitglieder übertragen lässt. Insbesondere in längeren Projekten liegt das Ziel beim Projektstart noch hinter dem Horizont. Da hilft es, bereits den Weg dahin in das Gesamtbild zu integrieren. Je einfacher und greifbarer, umso besser. Und auch hier gilt: Nichts ist in Stein gemeißelt, es ist veränderbar. Das Schöne ist: Auch die Veränderung wird mit veranschaulicht und für viele dadurch erfassbar. Das erhöht die Chance, dass es alle mittragen. Nicht zuletzt Unternehmensangehörige, die nicht direkt im Projekt involviert sind.

Um die Macht der Visualisierung direkt etwas herauszufordern und die obigen Ausführungen zu verdeutlichen, habe ich mich gefragt, mit welchem Beispiel ich dies einfach und natürlich unterhaltsam transportieren kann. Ich versuche es hiermit:

„Versicherungsproduktentwicklung ist wie Torte backen.“

Was soll das denn heißen? Wie komme ich darauf? Relativ einfach: Aus dem Projektalltag. Am Ende wird ein Produkt benötigt, das den Kunden anspricht, ihm schmeckt und für Versicherer kostendeckend hergestellt werden kann. Ein Versicherungsprodukt besteht ähnlich wie eine gute Torte aus verschiedenen Bestandteilen (Versicherungsbedingungen, Prozessen, Marketingunterlagen etc.) und wiederum einer Vielzahl aus Zutaten (Risikomodellen o. Ä.). Ohne die richtige technische Unterstützung (Bestandssysteme, Prozesssteuerung usw.) wird jedoch aus den besten Zutaten keine Torte. Ruckzuck können die Beteiligten sehen, an welchen Stellen gerade gearbeitet wird, Abhängigkeiten lassen sich veranschaulichen und allen ist stets bewusst, dass es um das große Ganze geht – und nicht nur um Kleinigkeiten. Obwohl auch jedes Versicherungsprodukt das gewisse Etwas, die berühmte Kirsche auf dem Sahnehäubchen haben sollte.

Zugegeben, das ist ein fast schon kindisch anmutendes Beispiel. Es erfüllt jedoch durchaus seinen Zweck, da es kritische, angespannte Phasen etwas auflockern kann. Mir kommt es hier auch mehr auf die Botschaft an: Visualisierung ist ein Erfolgsfaktor. Und wer dies über alle Abstraktionsebenen hinweg beherzigt, der hat durchaus ein machtvolles Instrument für die erfolgreiche Umsetzung komplexer Projekte und das begleitende Changemanagement.

In diesem Sinne, mögen die Macht und Kreativität mit Ihnen sein,

Ronny


Ronny Kant ist Consultant im Bereich Versicherungen und ist nebenbei ein sehr kreativer wie auch innovativer Schreiberling. Er interessiert sich für zukünftige Entwicklungstendenzen der Versicherungsbranche und die daraus resultierenden Herausforderungen für Versicherungsunternehmen.
 

Digitalisierung braucht Rückgrat! #SHUK

Zugegebenermaßen ist der Titel dieses Artikels eher platt und vermutlich könnte man 17 verschiedenartige Themen finden, mit denen man eine pseudophilosophische Erläuterung und Verbindung zu diesem Titel erläutern könnte.. Aber keine Sorge, ich zähle jetzt nicht alle diese Varianten auf, sondern komme zur Sache:

Es geht um Kauflösungen für Produkt, Bestand und Schaden für SHUK-Versicherer. Drei Dinge sind Ihnen hoffentlich in diesem Kontext über uns als PPI bekannt:

1. Wir haben eine klare Vision, wie eine Anwendungslandschaft für die digitalisierte Zukunft aussehen muss!

2. Im Rahmen dieser Vision bilden Produkt-, Bestand- und Schadenkomponente das „Rückgrat“ der Gesamtlandschaft.

3. Gilt es, Ihre Landschaft zukunftssicher zu gestalten, ist in vielen (aber nicht allen!) Fällen unserer Meinung nach eine Kauflösung die richtige Variante.

Als kurzer Reminder hier der Blick auf ein Bild, mit dem wir Sie in 2016 bekannt gemacht haben: Es beschreibt die ideale Versicherungs-IT-Landschaft als das intelligente Zusammenspiel der drei Plattformen. weitere Informationen hier

Doch nun zum Thema Kauflösungen… Warum sprechen wir das Thema heute an? Weil es endlich fertig ist, unser neues Studienbaby SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt.



Und wie es sich gehört, sind wir mächtig stolz auf unser neues Baby. Denn es ist viel mehr als eine reine 2. Auflage unserer Studie zu den Kauflösungen im SHUK-Markt.
Die Erkenntnisse, die wir in vielen Auswahlprozessen gewonnen haben, sind in die Erstellung der Fragebögen für die Versicherungsunternehmen und die Hersteller eingeflossen.
Die Fragebögen geben einen guten Einblick in den State of the Art der Anforderungen an eine Backoffice-Plattform im Zeitalter der Digitalisierung. Die Gegenüberstellung der Anforderungen der VU (17 Studienteilnehmer) und dem Lösungsangebot der Hersteller (25 vollständige Beantwortungen) bezieht sich nicht nur auf das Ist. Wir haben auch explizit nach den Erwartungen für die Zukunft gefragt.
Denn nur, wenn die Einschätzung von Versicherungsunternehmen und Herstellern kongruent sind, werden die notwendigen Investitionen der Hersteller in die Weiterentwicklung ihrer Plattformen in die richtigen Bahnen gehen. Wir geben also Orientierung für Versicherungsunternehmen und Hersteller.

Für wen ist die Studie SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt besonders interessant?

Für alle Versicherungsunternehmen, die größere Investitionen in ihre Bestands- und Schadensysteme planen, ganz sicher….

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir einige Ergebnisse der Studie auch an dieser Stelle veröffentlichen. Wenn Sie aber schon vorher mehr wissen möchten, können Sie uns natürlich gerne jederzeit direkt kontaktieren.

Vorbestellen "SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt" - Die Möglichkeit zum Vorbestellen der Studie finden Sie hier

Eine gute Zeit wünschen

Tobias Kohl und Ulrich Kusch

Mal quergedacht: Digitalisierung im Wohnzimmer – Robi der Saugroboter

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind auf dem Vormarsch. Das Internet of Things und die große weite Datenwelt, gefüttert aus immer mehr Sensorik drängeln sich in unser Leben. Es ist die Sprache von „Digitaler Transformation“ und „disruptiven Entwicklungen“, die unser aller Sein verändern werden! …Wow!.. Ok!... Dann mach ich jetzt auch mal Ernst: Ich habe mir einen Saugroboter zugelegt!

Eigentlich habe ich ihn mir nicht aktiv zugelegt sondern bin über Umwege einer penetranten und allseits bekannten Haustürvertreter-Vertriebskolonne zu meinem Glück gekommen. Nun war er nun mal da und ich dachte, bevor ich immer nur klug über diese Aufsehen erheischenden Buzzwords schreibe, fange ich erstmal klein an. Und bevor ich mich beim Autofahren vollständig in die Hände eines Computers begebe, kann so ein Test sicher nicht schaden.

Robi, der Saugroboter hat drei Ultraschallsensoren und einen leistungsstarken Antrieb, der zusammen mit seiner intelligenten Software und Form alle Herausforderung meistert… so in etwa die vielversprechende Beschreibung. Los geht’s also: ausgepackt, angeschlossen und angeschaltet (Bedienungsanleitung werden überschätzt). Und ab geht er, der kleine Putzteufel. Zunächst wirkt er etwas orientierungslos, aber dann fährt er brav wie angekündigt zunächst seine erste Arbeitsfläche ab. In der Küche noch relativ problemlos, auch wenn ich die Intensität des Wandkontakts nicht unbedingt auf das autonome Fahren übertragen möchte. Auch die Wegfindung wirkt wie mein Navi im Feierabendverkehr. Aber am Ende wurde die Fläche in der Tat komplett abgefahren und Robi macht sich auf den Weg ins benachbarte Wohnzimmer. Der stolze Besitzer am Anfang immer beschützend im Hintergrund, falls der kleine Racker mal nicht weiterkommt. Und auch ein wenig verblüfft, wie die akkurate Flächenabdeckung so arbeitet.

Wären da nicht die hinterhältigen Designerstühle mit den schrägen Beinen, Mehrfachstecker unter der Kommode (die der Hausherr ja schon lange mal vernünftig außer Sicht bringen sollte) oder der fiese Hochflorteppich. Alles Dinge, die dann doch zu viel für das technische Wunderwerk sind. Nun wäre meine Erwartungshaltung allerdings gewesen, dass Robi aus seinen Fehlern lernt und nicht immer wieder versucht, sich durch den Teppichdschungel zu kämpfen. Nicht nur, weil es etwas zutiefst bemitleidenswertes hat. Nein, ich hatte eigentlich nicht vor, immer 2 Stunden dabei zu sein; auch wenn es beim ersten Mal definitiv einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Aber da er die freien Flächen so brav gemeistert hat, gebe ich ihm noch eine Chance. Zumal ich ja auch den zweiten Teil der digitalisierten Haushaltshilfe ausprobieren möchte: die Fernsteuerung und die Überwachung des Vorgangs per App.

Nach der ersten Fahrt unter Beobachtung wird Robi nun alleine losgelassen. Alle kritischen Punkte werden entweder entschärft (Stühle hochgestellt, Kabel sauber verstaut) oder ausgespart durch den mitgelieferten Magnetstreifen. 100% intelligent finde ich das jetzt nicht, aber gut. Per App wird Robi für 8:30 Uhr zur Arbeit verdonnert. Und ich bekomme später im Meeting auch tatsächlich die Meldung, dass er pünktlich loslegt… Dann höre ich lange Zeit nichts. Ob er nun arbeitet oder unten vor der Tür steht und raucht, kann ich nicht sagen. Also warte ich geduldig auf die Vollzugsmeldung. Nach 2 Stunden dann ein Lebenszeichen: Bitte die Reinigungsrolle von Flusen befreien! Wo er nun hängt oder wie es zu dieser Ausnahmesituation kommen konnte, ist schwer zu sagen aus der Ferne. Eine Kamera wäre jetzt praktisch, aber die visuelle Vernetzung des Haushalts wurde mir untersagt. Also wurde die Lösung des Problems auf den Feierabend vertagt. Schließlich war es ein Teppich im Kinderzimmer, der zum Problem wurde. Ein paar Versuche später, wobei die Episode „Robi schließt sich selber ein“ (nach einer zugefallenen Tür) besonders herzergreifend war, können wir ihn nun ruhigen Gewissens alleine lassen. Wir haben beschlossen, ihn zu behalten. Vielleicht auch, weil es eine prima Mitfahrgelegenheit für den Nachwuchs ist.

Diese Anekdote aus dem Wohnzimmer ist ein Spiegelbild der Qualität vieler Digitalisierungslösungen. Viele Dinge müssen noch reifen. Gute Ansätze und Ideen sind definitiv vorhanden, die „digitale Transformation“ einer „vormals analogen Aufgabe“ ist meist noch nicht vollständig vorhanden. Gründe dafür sind nicht nur technische Unzulänglichkeiten. Meiner Meinung nach ist es sogar eher der geringere Teil. Vielmehr sind wir aufgrund der technischen Möglichkeiten überfordert, diese in einen sinnvollen Zusammenhang zu integrieren. Zu häufig wird noch einzelne Funktionalität zu schnell opulent ins virtuelle Schaufenster gestellt. Die sinnvolle Vernetzung zu einem in sich schlüssigem Ökosystem als #Collaborativ Business Modell oder Denken in #Themen statt Produkten zusammenzufügen.

Mit diesen Gedanken und Robis aktueller Meldung („Ich habe mit der Reinigung begonnen!“) verbleibe ich mit den besten Grüßen

Beste Grüße
Robert

Mal quergedacht: Digitalisierungsängste - Wie gehen wir damit um?

Heute habe ich zum zweiten Mal einen Artikel gelesen, der mich doch nachdenklich gestimmt hat. Zum ersten Mal im Dezember letzten Jahres bei der morgendlichen Lektüre der Tagesschau-App mit dem aufsehenerregenden Titel „Der Todes Algorithmus“. Heute Morgen dann nicht minder provokant „Kein Platz für Optimismus - Algorithmen errechnen den Tod“ in der FAZ.

Kurz zusammengefasst geht es darum, dass mathematische Algorithmen dazu verwendet werden, um die Lebenserwartung zu errechnen. Für Aktuare und die Lebensversicherung ein alter Hut. Der Unterschied besteht in der Verwendung der Ergebnisse, die in diesem Fall dazu verwendet werden, eine Entscheidung über noch lohnende Behandlungstherapien zu treffen. Ich möchte nicht zu sehr die Details wiedergeben, da es mir weniger um diesen konkreten Fall, sondern um den grundsätzlichen Umgang mit der rasanten Geschwindigkeit technischer Entwicklungen geht. Die moralische und ethische Diskussion zu oben genannter Methodik überlasse ich den beiden Artikeln.

Ich möchte das Augenmerk mehr darauf lenken, wie wir zunächst ganz persönlich mit der Digitalisierung umgehen.
  • Wie empfinde ich im Alltag die Digitalisierung?
  • Wieviel Vernetzung tut mir und meiner Familie gut?
  • Was sind meine Bedürfnisse in den nächsten Jahren?
  • Was will ich meinen Kindern vermitteln, damit sie später wieder aufrecht gehen (anstatt mit gesenktem Blick aufs Handy gegen den nächsten Pfeiler zu krachen).
Viele der Fragen sind eher angstgetrieben. Angst vor Veränderung. Angst vor Missbrauch. Angst abgehängt zu werden. Angst abhängig zu sein. In unserer heutigen Welt gibt es leider eine Tendenz zum Negativen. Zum Pessimismus. Angesichts der erwähnten Artikel nicht verwunderlich. Schaut man sich die Alltagspresse an, muss man schon sehr genau hinschauen, um etwas Positives zu entdecken (und damit meine ich nicht die bunten Bilder der Grammyverleihung).

Wie also gehe ich mit meinen Digitalisierungsängsten um? Ich persönlich habe mir drei Dinge vorgenommen:

Aufgeschlossenheit und Neugier
Ich versuche aufgeschlossen gegenüber Neuem zu sein. Ich probiere Dinge aus, ohne Anspruch auf sofortigen Erfolg. Dabei versuche ich, nicht alles vorher im Internet zu recherchieren und strebe auch keine 100% Erfolgsgarantie an. Und ich versuche, Wissen und Meinungen zu trennen.

Technik, die begeistert
Technik begeistert nur, wenn sie einen Bedarf bedient. Inzwischen kann es durchaus sein, dass Technik neuen Bedarf schaffen kann (oder weckt). Als prominentestes Beispiel wird hier dann immer das iPhone genannt. Aber noch! entsteht Bedarf durch mich ganz individuell. Ich bin dafür verantwortlich und ich entscheide, ob ich mich von Bling-Bling-Technik treiben oder aber meine Bedürfnisse sinnvoll durch Technik unterstützen lasse.

Mehr Wissen statt Meinung

Auch leichter gesagt als getan - in unserer heutigen Zeit, in der die Kommentarfunktion omnipräsent ist. Aber umso wichtiger ist es mit Informationen, die Angst und Befürchtungen schüren, aktiv umzugehen. Ich informiere mich und mache mir mein eigenes Bild. Das ist manchmal anstrengend und zum Teil auch frustrierend bei so vielen Quellen – aber dennoch ist es der einzige Weg.

Das sind meine ganz persönlichen drei Leitlinien. Nichts davon ist jetzt bahnbrechend neu. Allerdings ist es vielleicht gerade deshalb der richtige Weg, den Ängsten der Digitalisierung mit Reflektion und Hinterfragen zu begegnen, um darin auch Chancen erkennen zu können.

In diesem Sinne mache ich es mir mit meinen Liebsten gemütlich, um viel zu erleben – bevor der Algorithmus irgendwann zuschlägt (oder auch noch nicht)😉

Viele Grüße
Robert

#Digitalisierung #Versicherungen #Algorithmen #Innovation


Collaborative Business Modells (2/3)

Entwicklung erfolgreicher Geschäftsmodelle

Die Versicherungsbranche ist getrieben – getrieben von sich selbst: Ziel ist es, den entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber den vielen anderen Marktteilnehmern zu erlangen. Im Kern steht die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells, so dass es sowohl technologisch, organisatorisch als auch strategisch skaliert. Aus anderen Branchen gibt es viele Beispiele für Unternehmen, die bereits heute einen solchen entscheidenden Vorteil für sich genutzt haben bzw. nutzen und damit skalieren können, wie z. B. AirBnB oder Salesforce.

Diese Geschäftsmodelle fokussieren nicht das eigene Unternehmen, sondern betrachten alle relevanten Akteure und deren Interaktionen. Diese Sichtweise wird als die Ökosystem-Perspektive bezeichnet – wie bereits im ersten Teil dieser Blog-Serie beschrieben wurde. In dieser Perspektive müssen Versicherer als eine Gruppe von Akteuren in ihrem Ökosystem nicht mehr als Plattformen verstanden werden, die neue Möglichkeiten der Interaktion mit anderen Akteuren (wie z. B. InsurTechs, Reisebuchungsportalen) schaffen und dadurch vermehrt traditionelle Ansätze (r)evolutionieren. Aus diesem Grund ist die Ausrichtung der Plattform innerhalb des Ökosystems eine zukünftige Kernaufgabe der Versicherer.

Bestehende Ansätze zur Entwicklung von Geschäftsmodellen stoßen – wie oben beschrieben – an die eigenen Grenzen. Aus diesem Grund entstehen im Moment sowohl in der Forschung als auch in der Wirtschaft Modelle, die dem Ökosystem-Ansatz folgen. Im Fokus steht eine Struktur, die Unternehmen dabei hilft, ein skalierendes Geschäftsmodell unter Berücksichtung aller relevanten Akteure zu kreieren. Das Prinzip ist – auch in der digitalen Welt – nicht so kompliziert, wie es vielfach dargestellt wird: Neue Technologien werden verwendet, um einzelne Akteure (z. B. Kunden, Versicherer, Ressourcen) in einem dynamischen Ökosystem miteinander zu vernetzen. Sie ermöglichen den Handel mit z. B. Versicherungsprodukten und Daten. InsurTechs haben beispielsweise vielfach das Ziel, sich als Vermittler zwischen dem Kunden und den Versicherern zu etablieren und dabei bisherige Marktmechanismen aufzubrechen und zu (r)evolutionieren.

Stellen Sie sich auch in diesem Moment die Frage: Wie soll sich mein Arbeitgeber aufstellen, um einen Mehrwert innerhalb dieses Öksystems aufzubauen und somit ein gewinnbringendes Geschäftsmodell zu etablieren?

Folgen Sie dem Leitgedanken: Mehrwerte müssen nicht nur für das eigene Geschäftsmodell geschaffen werden, sondern auch für Partner, Kunden und weitere Akteure! Aus welchem Grund sollten sich z. B. Partner in einem Ökosystem ansonsten mit Ihrer Organisation beschäftigen? Die Art des Mehrwerts dagegen kann stark variieren und sowohl strategischen, prozessualen oder finanziellen Charakter besitzen. Insbesondere muss bedacht werden, welche Akteure vom Partner über InsurTechs und Kunden bis hin zum Regulator Sie benötigen, damit Ihr Geschäftsmodell erfolgreich ist. Genau die Bestimmung dieses Mehrwerts ist das Besondere an der Öksystem-Perspektive: Es geht darum, über die Grenzen der eigenen Organisation hinauszudenken. Relevante Partner und weitere Akteure müssen explizit einbezogen werden, denn sie erfüllen wichtige Aktivitäten und steuern entscheidende Ressourcen und Vermögenswerte bei. Daher sollte die Steuerung von Beziehungen, Transaktionen und die Zusammenarbeit mit dem Ökosystem innerhalb der Organisation verstärkt Beachtung finden.


Beste Grüße
Ihr Julian Schmidt

#Versicherungen #Digitalisierung #CollaborativeBusinessModells #FintechÖkosystem #Fintechs

Unchain your processes – Wie Versicherer die Ketten komplexer Geschäftsprozesse entfesseln können

Keine Angst – heute geht es nicht um Zaubertricks oder um starke Männer, die auf dem Jahrmarkt Ketten zum Sprengen bringen… Nein – heute geht es darum, mit welchen Vorgehensweisen komplexe Geschäftsprozesse „aufgebrochen“ werden können, um mit handlichen Anwendungsfällen die digitale Transformation und Automatisierung weiter voranzutreiben.

In vielen Gesprächen – teils in konkreten Projekten, in Kundenverhandlungen oder in unserem Praxiszirkel zur Intelligenten Prozessautomatisierung (IPA) – tauchen immer wieder dieselben Fragen auf:

Gibt es Vorgehensmodelle oder Erfahrungen zur Transformation der Geschäftsprozesse?
  • Welche Anwendungsfälle eignen sich?
  • Welche Trends und Innovationen zeichnen sich in der Branche ab?
  • Wie bilde ich die Customer Journey ab?
  •  Wie beziehe ich meine Organisation schonend ein und wo verorte ich die Prozessverantwortung?
Diese Fragen sind ein klares Zeichen dafür, dass sich die Versicherungsunternehmen mit diesen Themen befassen (müssen): Es herrscht ein regelrechter Innovationshunger zur Digitalisierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse.

Nun, wenn wir zu allen Fragen DIE Antwort hätten, würden wir nicht diesen Blog schreiben 😉Aber: Es gibt in sehr vielen Teilaspekten erfolgversprechende Hebel.

Nehmen wir als Beispiel die Automatisierung bestehender (Teil-)Prozesse mittels Robotic Process Automation (RPA).
Mittlerweile verzeichnet diese Technologie auch in Versicherungsunternehmen ein rapides Wachstum – allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Bekannte Herausforderungen bei der RPA-Einführung sind Probleme bei der RPA-Integration mit vorhandenen Systemen oder die Realisierung von Einsparpotenzialen. Ein weiterer typischer Startfehler ist die Auswahl der falschen Prozesse.

Um diese Herausforderungen zu lösen, haben wir ein Framework entwickelt, das im ganzen Anwendungsfeld und über den gesamten Lebenszyklus einer RPA-Lösung auf strukturierte Art Hilfestellung leisten und Verbesserungen aufzeigen kann. Die Hilfestellungen reichen von der Vermittlung grundlegender Informationen bis hin zur Unterstützung bei konkreten Problematiken.

Zur Illustration zwei Beispiele:
  • Es beginnt in der Planungsphase mit der Ermittlung der passgenauen Anwendungsfälle und deren Potenziale. Wir zeigen auf, für welche der repetitiven, zeitaufwändigen, regel- sowie templatebasierten Prozesse, die nur eine geringe Wertschöpfung bieten, RPA besonders geeignet ist. Dann wissen Sie, wo sich der Einsatz von RPA-Lösungen bei Ihnen lohnt.
  • Fahren wir mit der Betriebsphase einer RPA-Lösung fort. Vielerlei Fragestellungen ergeben sich erst jetzt; dieser Aspekt wird gerne in Einführungsprojekte verschoben oder gleich ganz übersehen. Die zu Anfang „schnurrende“ Lösung beginnt irgendwann zu holpern und zu stolpern. Unter Umständen gerät der ganze Ansatz im Haus in Verruf. Hier gilt es, Anwender und Lösung kompatibel zu gestalten. Dies betrifft technische Aspekte wie Performance oder Skalierung genauso wie das Vorhalten und Sammeln von Kompetenz und die Wartung und Weiterentwicklung der Lösung in einem agilen Geschäftsumfeld.
Die Ergebnisse einer neutralen und ehrlichen Bewertung können allerdings auch zu der Erkenntnis führen, dass ein RPA-Einsatz nicht überall Sinn macht. Das ist immer dann der Fall, wenn z. B. das Arbeitsvolumen an wiederholbaren Aufgaben zu gering für den Aufwand zur Umsetzung ist oder aber die Tätigkeiten einen zu hohen individuellen Faktor haben.

Wenn wir den Fokus auf eine Landschaft aus Geschäftsprozessen erweitern, sind wir sehr schnell auch bei Fragestellungen rund um deren Optimierung und digitale Transformation.

Wir sehen hier oft sehr große Projekte, die sich in diesem Kontext um das Neuaufsetzen von Kernprozessen von Anfang bis Ende kümmern. Kernprozessse, in denen unzählige Stakeholder, Technologien und Organisationseinheiten mit teils ganz eigenen Interessen beteiligt sind. Wenn nicht die Freiheit besteht, den Kernprozess auf der grünen Wiese komplett neu zu gestalten, ist ein solches Projekt eine wahre Herkulesaufgabe.

Dazu kommen organisationsgetriebene Einflüsse, neue Touchpoints oder die Verheißungen neuer Technologien, eine brandheiße Mobilstrategie, ein sich änderndes Produktumfeld.

Aufgeben und Stehenbleiben ist in diesem Kontext keine Option. Aber wir können Wege finden, den Kernprozess kreativ auf verschiedenen Ebenen zu untersuchen und zu gliedern. Damit rückt das Ziel, ihn in händelbaren Schritten modernisieren und Stück für Stück entfesseln zu können, in greifbare Nähe.

Hierbei ist es wichtig, die Geschäftsprozesse aus unterschiedlichen Sichten zu beleuchten. Wenn Sie z. B. ein Haus mit einem Smartphone, mit einer Wärmebildkamera oder mit einer Infrarotkamera ausleuchten, sehen Sie zwar dasselbe Haus, allerdings mit jeweils unterschiedlichen Informationen.

Diese Vorgehensweise, angewendet auf Geschäftsprozesse, ermöglicht es, Potenziale zu finden und zu heben. So erkennen wir die Prozessbereiche, die optimiert, automatisiert und digitalisiert werden können und sollten.

Bis dahin und viele Grüße
Dirk Daners und Carsten Fuchs

PS: Natürlich gibt es dazu eine Vielzahl von Meinungen und Erfahrungen. Diese diskutieren wie immer gerne mit Ihnen in unserem nächsten Praxiszirkel IPA am 22.02.2018 in Düsseldorf. Melden Sie sich schnell noch an. Wir freuen uns auf Sie!

Dirk Daners ist Versicherungsexperte und steht für innovative Beratungsansätze zur Digitalisierung und im Prozessmanagement.
Bei PPI verantwortet er die Themen zur Intelligenten Prozessautomatisierung (IPA) für Versicherungen. Hierbei bringt Dirk seine über 20 jährigen Erfahrungen in der Assekuranz sowie seine Beratungsexpertise ein, die er vor seiner Zeit bei PPI als Consulting Partner bei führenden, internationalen Beratungsunternehmen anwenden konnte.

Carsten Fuchs ist Experte für Intelligente Prozessautomatisierung. Er bringt jahrelange Erfahrung sowohl aus Kundenprojekten als auchder  Softwareentwicklung in führenden internationalen Anbietern von ECM-Software mit. Seine besondere Leidenschaft gilt den hochvolumigen Prozessen in Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Durch das Verbinden von Technologien aus Input Management, BPM, Robotics und KI  mit ganzheitlicher Beratung entstehen innovative und nachhaltige Lösungen.


#Digitalisierung #Versicherung #IPA #Prozessautomatisierung #RPA #BPMS #BPMN #DMN #CMMN #KI

Cyber-Kernschmelze – Was Versicherer aus Meltdown und Spectre lernen können

Mit Meltdown und Spectre sind jüngst zwei neue Bedrohungen bekannt geworden, welche die IT-Branche erschüttern. Die Sicherheitslücken existierten bereits in 10 Jahre alten Prozessoren, sie wurden vor über einem halben Jahr entdeckt, aber erst jetzt veröffentlicht. Es könnte also bereits Exploits (kleine Schadprogramme) geben, die diese Lücke ausnutzen.

Im Unterschied zu den meisten Sicherheitslücken werden hier keine Schwachstellen in der Software, sondern in der des Prozessors, also des Computer-Rechenkerns, ausgenutzt. Das Vorgehen bei der Attacke ist sehr komplex, führt aber letztendlich dazu, dass ein Angreifer Daten auf dem angegriffenen Rechner auslesen kann. Insbesondere in einer Cloud gibt es ein erhöhtes Risiko, da Daten innerhalb der Cloud potentiell von anderen Benutzern ausgelesen werden könnten.

Da sich eine der möglichen Angriffsvektoren durch ein Update des Betriebssystems schließen lässt, ist es jetzt wichtig, dass sowohl auf Seiten der Hersteller, als auch auf Seiten der Unternehmen schnell gehandelt wird. Nur mit den Updates lassen sich die Sicherheitslücken schließen.

Als Versicherungsunternehmen lassen sich hieraus verschiedene Konsequenzen ableiten:

Es gibt keine totale Sicherheit
Auch Komponenten, die heute als sicher gelten und die seit Jahren in unzähligen Computern verbaut werden, können von einem Moment zum anderen zum Sicherheitsrisiko werden. Dies zeigt gut die Volatilität der Bedrohungen. Wie schwerwiegend und wie viele solcher Lücken in einem Jahr gefunden werden, lässt sich kaum voraus sehen. Ob sich die Daten der Vergangenheit hierbei für eine Prognose eignen wird sich erst im Laufe der Jahre zeigen.

Geschwindigkeit zählt
Nach der Entdeckung einer Sicherheitslücke wird sowohl auf Seiten der Angreifer, als auch auf Seiten der Verteidiger an einer Lösung gearbeitet. Je schneller die Sicherheitslücke geschlossen ist, desto geringer ist das Risiko für Unternehmen und Versicherer. Das Angebot von Assistance-Leistungen die Kunden helfen, auf bekannte Sicherheitslücken zu reagieren, hat für Versicherer zwei Vorteile. Zum einen kann Geld gespart werden, in denen mögliche Schadenfälle verhindert werden. Zum anderen kann sich der Versicherer durch das zusätzliche Angebot auf dem Markt von der Konkurrenz abheben.

Abhängigkeiten können zu Problemen führen

Auch wenn der Kunde eines Versicherers selber sehr schnell auf Bedrohungen reagiert: die derzeitigen Sicherheitslücken zeigen, dass die Abhängigkeiten, zu Cloud- oder Rechenzentrums-Anbietern durchaus relevant sind. Nicht alle Maßnahmen können auf Seiten der Kunden getroffen werden, einige Maßnahmen müssen auch auf Seiten dieser Dienstleister getroffen werden. Für den Versicherer bedeutet dies, dass auch diese in die Risikobewertung mit einfließen sollten, da es hier unmittelbare Auswirkungen auf die Sicherheit der Kunden gibt. Auch hier sind natürlich Assistance-Leistungen möglich: eine Beratung der Kunden bei der Auswahl von geeigneten und sicheren Anbietern hilft sowohl den Kunden, als auch den Versicherern.

Die derzeitigen Entwicklungen zeigen mal wieder, wie schnelllebig die Branche ist und welche Relevanz Cyber-Versicherungen auch in Zukunft haben werden. Mit jeder neuen Bedrohung wird wieder deutlich, dass man sich nicht gegen alle Bedrohungen schützen kann und eine Cyber-Versicherung zwingend zu einem IT-Sicherheitskonzept gehören sollte.

Beste Grüße
Felix

Best of Digitalisierungs-Blog 2017 – Des Besuchers Top 3 Lieblingsbeiträge

Auch in 2017 haben unsere Autoren jeden Donnerstag taufrisch und ganz authentisch mit jedem eigenen Tastendruck fleißig Beiträge geschrieben. Besonders wichtig ist unseren Blogautoren, Sie als Leser auf dem Laufenden zu halten, wenn es um das Thema "Digitalisierung in Versicherungen" geht. Klarer Fokus in diesem Jahr waren die folgenden Themen:
  • Cyber - Cyberrisks, Cyberrating und Cybersecurity
  • Start-ups - Insurtechs und Fintechs
  • Innovationen - IoT, Customer Self-Service Portale und KI
Allein im Monat April gab es rund 10.000 Aufrufe und darauf sind wir sehr stolz und bedanken uns hiermit ganz herzlich bei Ihnen - unseren Lesern. #10K #ineinemMonat #unglaublich #wundervoll #mehr

Zum Jahresabschluss haben wir uns auch dieses Jahr für ein Best-of Top 3 Ihrer Lieblingsbeiträge entschieden. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren Gastbloggern bedanken - sowohl externen wie z.B. der BD24 Berlin Direkt Versicherung, Armin von aaronprojekts und Carlo von nect, als auch den internen Gastbloggern aus unterschiedlichen Themenbereichen der PPI AG, die unsere Autoren super dynamisch unterstützt haben. #wirwollenmehr #werdenauchSiejetztGastblogger

Das Ranking der Top 3 basiert (wie auch in den letzten Jahren) auf einem hochkomplexen Algorithmus, in dem unter anderem Seitenaufrufe und Social Signals eingeflossen sind – das Ganze multipliziert mit der Annahme, dass die Digitalisierung auch nächstes Jahr weiter voranschreitet ;-) #füralleMatheFanatiker #fairistfair

Platz 1: Sonderbeitrag! Was hat Tesla mit Lebensversicherungen zu tun? Teil 1

Drei Experten aus drei Unternehmen stellen sich heute dieser Frage. Armin berät mit seiner Firma aaronprojects Kunden aus der Automobilbranche und baut Software, Carlo revolutioniert den Bereich Authentifizierung mit seinem Start-up Nect und Sascha steht mit PPI für 30 Jahre Erfahrung in der Beratung von Versicherungen und Banken. In unserem dreiteiligen Blog werden wir den scheinbaren Widerspruch auflösen und erklären, was Tesla mit Lebensversicherungen gemeinsam hat. ( geschrieben von Maxi, Sascha, Carlo & Armin) hier weiterlesen

Platz 2: Wirtschaftsrisiko Cyber und der Versicherungsauftrag


Warum sind kleine Unternehmen gefährdeter als Große, und warum ist eine Cyberdeckung zum Schutz sehr zu empfehlen?
Cyberrisiken stellen für deutsche Unternehmen eine immer größere Gefahr dar. Im Vergleich zum vorherigen Jahr ist die Zahl der Cybercrime-Verfahren um 83,3% gestiegen. Dieser rasante Anstieg an organisierten Hackerangriffen und Datendiebstählen bestätigt den Trend der letzten Jahre. Ein Blick auf die Fakten genügt: 51% der Unternehmen hatten in den letzten Jahren einen IT-Sicherheitsvorfall gemeldet. Für die Industrie entstand ein jährlicher Schaden von etwa 22 Milliarden Euro durch Cyberkriminalität. Tendenz steigend, da nicht nur die Anzahl der Angriffe, sondern auch deren Erfolgswahrscheinlichkeit steigt. (geschrieben von Jonas & Felix) hier weiterlesen

Medienbruch im Wohnzimmer - Digitale Dokumente

Es geht wieder los. Die Suche! Die Suche nach Versicherungspolicen, Belegen, Zinsbescheinigungen, Rechnungen und was der Staat sonst noch alles braucht, um mir das Geld, was ich ihm gezahlt habe, wieder zurück zu erstatten. Und natürlich taucht damit, wie in jedem Jahr, der Wunsch nach dem einem Ort auf, an dem das alles zu finden ist. Natürlich könnte man bei sich selbst anfangen und die vielen Schriftstücke sobald sie kommen genau an diesem Ordner ablegen. Aber bei manch einem landet genau diese Selbstdisziplin direkt auf der Liste der guten Vorsätze fürs nächste Jahr. (geschrieben von Robert) hier weiterlesen


Weitere Platzierungen:
Platz 4: Aufklärung 2.0 im Zeitalter der Digitalisierung
Platz 5: Der Kunde kennt den Weg - Self-Service-Portale als Bestandteil digitaler Omnikanal-Ansätze (BD24 Berlin Direkt Versicherungen)
Platz 6: Top Wirtschaftsrisiko Cyber: Und wo bleibt der Versicherungsschutz?
Platz 7: Künstliche Intelligenz mit Goldrand und Glitzer - Wenn Digitalisierung zum Selbstzweck wird!
Platz 8: Schützt die Burgen – Chaos am Tor ( Teil 1) #DDoS-Attacken
Platz 9: Telematik in der Kfz-Versicherung (Teil 1)
Platz 10: Mal quergedacht: Emp-Art-Life - Was war noch einmal Smart Home?! (Teil 1: Der Morgen danach)

Wir freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr mit spannenden Beiträgen begeistern zu dürfen und wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzliche Grüße
Ihr Digi-Team der PPI AG